German-CIM 2.0

Christliche Werte- und Profilbildung

Mit dem Instrument German-CIM 2.0 kann eine Organisation in katholischer Trägerschaft (Krankenhaus) ihr christliches Wertprofil in systematischer Weise erheben, durch die Mitarbeiterschaft selbst bewerten und zukunftsorientiert weiterentwickeln.

German-CIM 2.0 greift auf das Instrument der Catholic Identity Matrix (CIM) zurück, das im katholischen Krankenhausbereich der USA (Ascension Health) in Zusammenarbeit mit dem Veritas Institute der University of St. Thomas (Minneapolis/MN) entwickelt und seit 2006 in vielen Gesundheitseinrichtungen der USA erfolgreich eingesetzt wird. CIM basiert auf Grundlage der Malcom Baldrige Performance Excellence (S-Qualitätsmanagementsystem).

German-CIM 2.0

Im Erzbistum Paderborn steht German-CIM 2.0 den katholischen Krankenhäusern als Regelangebot für die christliche Werte- und Profilbildung zur Verfügung. Ein Einsatz des Instruments in katholischen Krankenhäusern außerhalb des Erzbistums Paderborn wird aktuell geprüft.

Christliche Identität & Profil

Das christliche Profil im katholischen Krankenhaus ist sichtbarer Ausdruck der religiösen Identität der Organisation (Gründungsauftrag) und hat systemrelevante Bedeutung. Folglich muss sich christliches Profil in allen relevanten Bereichen der Einrichtung widerspiegeln:

  • Patientenorientierung
  • Mitarbeiterorientierung
  • Ressourcenorientierung (Management)
  • Kirchlichkeit

Inhaltlich wird das christliche Profil im katholischen Krankenhaus mit den folgenden Prinzipien näher beschrieben:

  • Solidarität mit den Armen und Bedürftigen --> Patientenorientierung
  • Ganzheitlich-personale Zuwendung (Seelsorge) --> Patientenorientierung
  • Respekt vor der Würde des menschlichen Lebens (Ethik) --> Patientenorientierung
  • Dienstgemeinschaft in Teilhabe und wechselseitigem Respekt --> Mitarbeiterorientierung
  • Ressourcenorientiertes Management (Ökologie)
  • Teilhabe am Sendungsauftrag der Kirche

Implementierung

Die Implementierung von German-CIM im katholischen Krankenhaus verläuft mit folgenden Schritten (exemplarisch):

  1. Kontakt- und Informationstreffen (Geschäftsführung)
  2. Projektplanung im Krankenhaus
  3. Auswahl repräsentativer MA für das Assessment
  4. Recherche und Zusammenstellung von spezifischen Dokumenten des Krankenhauses für die Selbstbewertung (Assessment)
  5. 3 Vorbereitungstreffen (à 1h) für die Assessment-TN
  6. Assessment (4h)
  7. Detaillierter Abschlussbericht
  8. Implementierungsphase